Das ARD SommerKino startet heute mit sieben hochkarätigen Kino-Highlights
Endlich Sommer, endlich wieder ganz großes Kino auf dem eigenen Sofa! Ab dem heutigen Montag, den 13. Juli 2026, kehrt das absolute Erfolgsformat „ARD SommerKino“ zurück. In den kommenden Wochen dürfen sich Film- und Streaming-Fans auf eine exklusive Auswahl bewegender Highlights des nationalen und internationalen Kinos freuen. Die Sendeplätze im TV sind perfekt für die gemütliche Abendunterhaltung: Jeweils montags um 20:15 Uhr lockt die Prime-Time im Ersten, ergänzt durch zwei hochkarätige Termine freitags um 22:20 Uhr. Das Beste daran: Alle Filme stehen parallel auch in der ARD Mediathek zum flexiblen Abruf bereit.
Durch eine enorm hohe Genrevielfalt bietet das SommerKino auch in diesem Jahr abwechslungsreiche und vielseitige Unterhaltung, die jeden Cineasten abholt. Wir zeigen dir, auf welche sieben Meisterwerke du dich freuen kannst.
Die Highlights am Montagabend (jeweils um 20:15 Uhr)
1. Wochenendrebellen (Montag, 13. Juli 2026) bis 11. August 2026 in der ARD Mediathek
Den großen Auftakt am heutigen Montagabend macht die deutsche Erfolgsproduktion „Wochenendrebellen“. Die berührende Buchverfilmung beruht auf wahren Begebenheiten und lockte bereits über eine Million Zuschauer in die Kinosäle. Unter der Regie von Marc Rothemund glänzen Florian David Fitz und Cecilio Andresen in den Hauptrollen. Erzählt wird die zu Herzen gehende Geschichte des autistischen Jason, der gemeinsam mit seinem Vater (und unterstützt von Aylin Tezel als Mutter sowie Joachim Król als Opa) auf eine außergewöhnliche Reise geht: Er will quer durch Deutschland reisen, um seinen absoluten Lieblingsfußballclub zu finden – der perfekte emotionale Start für diesen Fußballsommer.
2. Oh la la: Wer ahnt denn sowas? (Montag, 20. Juli 2026)
Was passiert, wenn sich ein vermeintlich harmloser Gen-Test in eine köstliche Tour de Force kultureller Überraschungen verwandelt? Dieser Frage geht die französische Erfolgskomödie „Oh la la: Wer ahnt denn sowas?“ nach. In der Hauptrolle brilliert „Monsieur Claude“-Kultdarsteller Christian Clavier. Als eigenwilliges Familienoberhaupt zündet er ein herrlich freches Pointen-Feuerwerk ab, das sich wenig um Political Correctness schert und zielsicher den Humor-Nerv des Publikums trifft.
3. Die leisen und die großen Töne (Montag, 27. Juli 2026)
Die Reise geht weiter in den Norden Frankreichs. Dieses bewegende Drama erzählt die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die durch ihre tiefe Liebe zur Musik miteinander verbunden sind. Thibaut (Benjamin Lavernhe) ist ein weltberühmter Dirigent, der erst sehr spät erfährt, dass er adoptiert wurde – und einen jüngeren Bruder (Pierre Lottin) hat, der Posaune in einer bescheidenen Arbeiter-Blaskapelle spielt. Thibaut erkennt das ungeheure Talent seines Bruders und setzt alles daran, ihm und seinem kleinen Orchester zum Sieg bei einem nationalen Wettbewerb zu verhelfen.
4. Die Fotografin (Montag, 3. August 2026)
Ein absolutes internationales Star-Aufgebot erwartet die Zuschauer Anfang August. Hollywood-Ikone Kate Winslet übernimmt in „Die Fotografin“ die Hauptrolle und porträtiert das faszinierende Leben von Lee Miller. Deren fotografische Arbeiten prägten zunächst die glamouröse Welt der Haute Couture, bevor sie nach 1945 der Menschheit die unmittelbare, grausame Realität des Dritten Reichs vor Augen führte. An Winslets Seite glänzen weitere Hochkaräter wie Alexander Skarsgård, Marion Cotillard, Andy Samberg und Josh O’Connor.
5. Der Buchspazierer (Montag, 17. August 2026)
Nach einer kurzen Pause geht es Mitte August mit der berührenden Bestseller-Verfilmung „Der Buchspazierer“ weiter. Der Film setzt der positiven Kraft der Literatur und den kleinen Freuden des Alltags ein Denkmal. Christoph Maria Herbst begeistert hier in der Rolle des verschrobenen, eigenbrötlerischen Einzelgängers Carl Kollhoff. Erst der hartnäckigen und leidenschaftlichen jungen Schascha (Yuna Bennett) gelingt es, das steinerne Herz des älteren Herren – und das der Zuschauer gleichermaßen – im Sturm zu erobern.
Die Late-Night-Highlights am Freitag (jeweils um 22:20 Uhr)
6. Kleine schmutzige Briefe (Freitag, 24. Juli 2026)
Diese Geschichte beruht auf wahren, skurrilen Begebenheiten und entführt das Publikum ins England der 1920er-Jahre. Eine junge Frau muss sich gegen massive, falsche Beschuldigungen zur Wehr setzen und kämpft unerbittlich für ihre Gerechtigkeit. In den Hauptrollen brillieren die britische Schauspielikone Olivia Colman sowie die frisch gekürte Oscar-Preisträgerin Jessie Buckley (ausgezeichnet für ihre Rolle in Hamnet), die aktuell als die absolute „Frau des Jahres“ im britischen Kino gefeiert wird.
7. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (Freitag, 31. Juli 2026)
Zum Abschluss heißt es: Schnürsenkel festziehen. In dieser zutiefst bewegenden Bestsellerverfilmung begibt sich Jim Broadbent als Harold Fry auf eine über 700 Kilometer lange Fußreise quer durch Großbritannien, um seiner im Sterben liegenden alten Freundin Queenie beizustehen. Vor der malerischen Kulisse der englischen Landschaft entfaltet sich ein Roadmovie von großer emotionaler Authentizität, das vom Loslassen alter Lasten und der unbändigen Kraft der Hoffnung erzählt. Veredelt wird das Drama durch Penelope Wilton an Broadbents Seite.
Der ARD SommerKino-Fahrplan 2026 auf einen Blick:
- 13. Juli (20:15 Uhr): Wochenendrebellen (in der Mediathek abrufbar bis 11. August 2026)
- 20. Juli (20:15 Uhr): Oh La La: Wer ahnt denn sowas?
- 24. Juli (22:20 Uhr): Kleine schmutzige Briefe
- 27. Juli (20:15 Uhr): Die leisen und die großen Töne
- 31. Juli (22:20 Uhr): Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
- 03. August (20:15 Uhr): Die Fotografin
- 17. August (20:15 Uhr): Der Buchspazierer
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