Milliarden für die Gesundheit: Südtirol beschließt Mega-Bauprogramm bis 2030
Die Landesregierung hat das neue Fünfjahresprogramm für Sanitätsbauten (2026–2030) auf den Weg gebracht. Gesundheitslandesrat Hubert Messner spricht von einer „notwendigen Grundlage“, um die Versorgung im Land zukunftsfähig aufzustellen. Wo die Millionen hinfließen und was das für die Patienten bedeutet.
Ein Fundament für die Zukunft der Pflege
Es ist ein klares Signal für den Gesundheitsstandort Südtirol: Mit der Genehmigung des Fünfjahresprogramms durch die Landesregierung am 11. Juni ist der Startschuss für eine Reihe von zentralen Bau- und Modernisierungsprojekten gefallen. Für Gesundheitslandesrat Hubert Messner ist dieser Beschluss der entscheidende Hebel, um von der reinen Theorie in die Praxis zu kommen:
„Damit ist die notwendige Grundlage geschaffen, um wichtige Bauvorhaben für die Gesundheitsversorgung zu planen und umzusetzen. Nun können sukzessive Raumprogramme genehmigt, Planungen gestartet und Arbeiten vergeben werden.“
Dabei geht es nicht nur um Beton und Ziegel, sondern um eine gezielte Stärkung der sozialen und medizinischen Infrastruktur. „Wir investieren dort, wo Menschen konkret Unterstützung brauchen, also in die Versorgung von Kindern, in psychische Gesundheit und in die Ausbildung von Fachkräften“, so Messner.
Die Großprojekte im Überblick
Das Investitionsprogramm, das in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Sanitätsbauten, der Landesverwaltung und dem Südtiroler Sanitätsbetrieb (SABES) ausgearbeitet wurde, setzt klare Schwerpunkte im ganzen Land:
| Projekt | Standort | Investitionsvolumen | Ziel des Vorhabens |
| Neue Medizinfakultät | Bozen (neben der Claudiana) | ~ 35 Millionen € | Stärkung der akademischen Ausbildung direkt am Krankenhaus Bozen. |
| Kinder- und Jugendpalliativeinrichtung | Tisens / Prissian | ~ 11,8 Millionen € | Landesweite Anlaufstelle zur Begleitung von Familien in schwierigen Phasen. |
| Erweiterung der Rettungsdienste | Krankenhaus Bozen | ~ 10 Millionen € | Modernisierung und Vergrößerung der bestehenden Infrastruktur. |
| Psychiatrisches Wohnheim | Sterzing | ~ 4 Millionen € | Schaffung einer zeitgemäßen Einrichtung nach modernsten Standards. |
| Wohnraum für Praktikanten | Krankenhaus Bruneck | ~ 740.000 € | Ankauf von Wohneinheiten, um den Standort für angehende Fachkräfte attraktiver zu machen. |
Fokus auf Ausbildung und Entlastung
Besonders auffallend ist der Fokus auf den medizinischen Nachwuchs: Mit der neuen Medizinfakultät in Bozen und den Praktikanten-Wohnungen in Bruneck geht das Land aktiv gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen vor. Gleichzeitig schließen Projekte wie die Palliativeinrichtung in Tisens schmerzhafte Lücken in der Betreuung der schwächsten Patienten.
Geschrieben von
Als nächstes lesen
Schlag gegen den Drogenhandel: Quästur beschlagnahmt rund ein Kilo Kokain in Bozen
BOZEN – Den staatlichen Sicherheitskräften in der Landeshauptstadt ist ein empfindlicher Schlag gegen die lokale Rauschgiftszene gelungen. Bei einer gezielten Durchsuchung im Bozner Stadtgebiet stellten Beamte der Quästur eine erhebliche Menge illegaler Substanzen sicher. Im Visier der Ermittler stand ein Kellerraum, der offenbar als Depot für den Rauschgifthandel genutzt wurde. Die Polizisten bewiesen dabei den richtigen Riecher: Bei der Razzia stießen sie auf insgesamt fast ein Kilogramm reinIch (SÜDTIROL NOW) gebe hier und jetzt ein Versprechen ab und setze ein Zeichen
Ich (SÜDTIROL NOW) gebe hier und jetzt ein Versprechen ab und setze ein Zeichen Hey Südtirol und außerhalb und an alle die mir und dem Portal SÜDTIROL NOW zuhören und diese enorme Macht verleihen, die in den letzten Wochen dadurch entstanden ist. SÜDTIROL NOW, das neue Medium hat in den letzten Wochen, besonders in den letzten Tagen, bewiesen, dass sich das Portal auf keinen Fall von den größeren regionalen Portalen verstecken muss, ungefähr 100.000 Facebook-Aufrufe der letzten Beiträge sprech
Nichts als die Wahrheit: Ich breche heute und jetzt mein Schweigen.
17 Jahre lang Psychoterror, körperliche Attacken und die große Flucht von zu Hause. Dieser Text war der schwerste, den ich je geschrieben habe. Wenn er euch bewegt hat, teilt ihn gerne mit Menschen, denen er vielleicht Mut machen könnte. Ich wurde sehr streng erzogen. Mein Bruder hat mich täglich schikaniert, ich habe viel geweint. Am Ende bekam ich die Schuld von allen Seiten, hatte von niemandem Rückhalt und wurde am Ende bestraft. Die Bestrafung war beispielsweise, indem ich zum Schlafen i
Als mein Leben im Chaos versank: Die Bilder meiner dunkelsten Zeit
Vor sechs Jahren befand ich mich an einem Ort, an dem ich nicht mehr weiterwusste. Ich hatte die Kontrolle über mein Leben komplett verloren, kämpfte mit schweren Depressionen, Lähmung und Angstzuständen. Heute zeige ich diese Aufnahmen – nicht um zu schockieren, sondern um zu zeigen: Es gibt einen Weg zurück ins Leben. Wenn Depressionen und extremer psychischer Stress die Kontrolle übernehmen, passiert das meist leise. Gegenüber der Außenwelt versucht man irgendwie zu funktionieren, doch hinte