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Telegram-Störung: Kurz-Domain t.me down – warum Millionen Links gerade nicht funktionieren

Telegram-Störung: Kurz-Domain t.me down – warum Millionen Links gerade nicht funktionieren

Riesiges Chaos für Telegram-Nutzer und Webseitenbetreiber: Seit dem 14. Juli 2026 sind unzählige Kurzlinks, die auf die Domain „t.me“ verweisen, weltweit nicht mehr erreichbar. Wer versucht, über einen solchen Link auf Gruppen, Kanäle oder Profile zuzugreifen, scheitert. Wir erklären, warum die Links kaputt sind, warum selbst Telegram-Chef Pavel Durov rätselt und wie ihr die Störung ganz einfach umgehen könnt.

Wer heute im Internet auf einen Telegram-Link klickt, sieht im Browser meist nur eine Fehlermeldung wie DNS_PROBE_FINISHED_NXDOMAIN.Die Kurzdomain t.me, die als Standard für das Teilen von Kanälen, Bots und Einladungen genutzt wird, wird weltweit nicht mehr im Domain Name System (DNS) aufgelöst.

Das bedeutet: Millionen von Verlinkungen auf Webseiten, Social-Media-Plattformen oder in Blogs sind schlagartig tot. Besonders hart trifft es auch die Krypto-Szene, die stark auf Telegram-Bots und -Kanäle setzt.

serverHold-Status: Was steckt dahinter?

Die Ursache für das plötzliche Link-Sterben liegt im sogenannten „serverHold“-Status, in den die Domain t.me versetzt wurde. Dieser Status wird in der Regel direkt von der zuständigen Domain-Registrierungsstelle (in diesem Fall der .me-Registrierungsstelle in Montenegro) verhängt. Ein solcher Schritt erfolgt meist bei rechtlichen Streitigkeiten, Sicherheitsbedenken oder technischen Verstößen – offizielle Details gibt es dazu bislang jedoch noch nicht.

Selbst Telegram-Gründer Pavel Durov zeigt sich auf der Plattform X (ehemals Twitter) besorgt und bat die Registrierungsstelle öffentlich um Hilfe:

„Hey @domainME, t.me-Links funktionieren nicht mehr. Könnt ihr euch das bitte ansehen? 🙏“

Die eigentliche Telegram-App läuft unterdessen völlig fehlerfrei und stabil weiter, da die interne Kommunikation der App nicht über diese Kurzdomain abgewickelt wird.

So reagiert Telegram auf das Problem

Da unklar ist, wie lange die Sperre der Kurzdomain andauern wird, hat Telegram bereits im Hintergrund reagiert und den internen Link-Teilen-Mechanismus heimlich umgestellt.

Wer ab sofort in der App einen Link zu einem Profil, einer Gruppe oder einem Kanal in die Zwischenablage kopiert, erhält automatisch eine URL mit der längeren Domain telegram.me anstelle von t.me. Obwohl es sich ebenfalls um eine .me-Endung handelt, ist diese Domain von der Sperre nicht betroffen und funktioniert im Browser einwandfrei. Auch die Hauptdomain telegram.org ist wie gewohnt erreichbar.

  • Das Problem: Seit kurzem gibt es massive Probleme mit der Erreichbarkeit der Domain t.me. Wer auf einen solchen Link klickt (z. B. t.me/kanalname), erhält meist nur eine Fehlermeldung im Browser, dass die Seite nicht geladen werden kann.
  • Die Auswirkungen: Da nahezu alle geteilten Telegram-Links im Netz auf dieser Kurz-Domain basieren, ist die Verbindung zu Kanälen, Gruppen und Chat-Einladungen von außen aktuell lahmgelegt. Die Telegram-App selbst läuft in der Regel ganz normal weiter, wenn man sie direkt öffnet.
💡
So kommst du trotzdem ans Ziel: Man kann den Nutzernamen des Kanals oder der Gruppe (der Teil nach dem / im Link) kopieren und diesen einfach direkt oben in das Suchfeld der Telegram-App eingeben. So lässt sich die kaputte Domain ganz leicht umgehen!
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