Tourismus-Boom im Winter 2025/26: Südtirol knackt neue Rekorde
Südtirols Wintertourismus reitet weiter auf der Erfolgswelle. Die aktuelle Bilanz des Landesstatistikinstituts (ASTAT) für das Winterhalbjahr 2025/26 zeigt: Trotz kleinerer Verschiebungen im Kalender strömten so viele Gäste wie selten zuvor in unsere Täler und Skigebiete. Besonders ein Bezirk sticht als absoluter Wachstumskaiser hervor.
Die vorläufigen Zahlen (Stand: 21.05.2026) sprechen eine eindeutige Sprache: Mit insgesamt 3.515.043 Ankünften verzeichnet Südtirol ein starkes Plus von 3,6 % im Vergleich zum Vorwinter. Auch bei den Übernachtungen geht es steil bergauf – 14.780.459 Nächtigungen bedeuten einen Zuwachs von 3,3 %.
Deutschland bleibt unangefochtene Nummer Eins
Wer einen Blick auf die Herkunftsländer wirft, sieht schnell, woher der größte Wind für den Aufschwung weht. Unsere nördlichen Nachbarn lieben Südtirol nach wie vor am meisten:
- Deutschland: Stellt mit 40,1 % den Löwenanteil aller Übernachtungen.
- Italien: Folgt mit 27,7 % auf Platz zwei, verzeichnet allerdings einen leichten Rückgang von 0,6 % bei den Nächtigungen.
- Benelux-Staaten: Sichern sich mit 4,7 % den dritten Stockerlplatz.
Bozen boomt, das Pustertal schwächelt
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass sich der Erfolg in fast allen Bezirksgemeinschaften widerspiegelt – mit zwei großen Überraschungen:
| Bezirksgemeinschaft | Trend im Winter 2025/26 |
| Bozen | Der Spitzenreiter: Ein fulminantes Plus von 12,5 % bei den Übernachtungen. |
| Salten-Schlern | Verhaltenes Wachstum: Hier gab es nur ein minimales Plus von 1,6 %. |
| Pustertal | Der Ausreißer: Als einzige Bezirksgemeinschaft musste das Pustertal Einbußen bei Ankünften und Übernachtungen hinnehmen. |
Der Oster-Effekt im März: Dass der März 2026 ein Minus von 4,1 % (knapp 100.000 Übernachtungen weniger) einstecken musste, ist kein Grund zur Sorge. Der Grund ist rein kalendarischer Natur: Die Osterfeiertage fielen in dieser Saison komplett in den April.
Trend zum Luxus: 4-Sterne-Häuser ziehen vorbei
In der Südtiroler Hotellerie hat in diesem Winter eine historische Wachablösung stattgefunden. Zum ersten Mal überhaupt haben die 4-Sterne-Betriebe den höchsten Anteil an den Gesamtnächtigungen übernommen. Sie machen mittlerweile 26,7 % aller Betriebe aus und hängten damit die traditionell starken 3-Sterne-Häuser ab. Der Trend im Land geht also ganz klar in Richtung gehobene Qualität und Premium-Urlaub.
Hinweis für Daten-Nerds: Die detaillierten Tourismusdaten nach Herkunft, Kategorie und Zeitraum stehen ab sofort in der SDMX-Datenbank des ASTAT (astatdata) zum Download bereit.
Geschrieben von
Als nächstes lesen
Schluss mit Schmarotzer: Disney+ und Max jagen jetzt auch in Italien Passwort-Teiler
Das große Schnorren beim Streaming hat nun auch in Italien ein definitives Ablaufdatum. Nach dem Vorbild von Netflix ziehen Disney+ und Warner Bros. Discovery (Max) die Daumenschrauben im Sommer 2026 jetzt auch auf dem italienischen Markt massiv an. Wer sein Passwort außerhalb des eigenen Haushalts teilt, fliegt unweigerlich raus. Die Zeiten, in denen sich Freunde oder quer über das Land verstreute Familienmitglieder ein einziges Abo für House of the Dragon oder die neuesten Marvel-BlockbusterIch (SÜDTIROL NOW) gebe hier und jetzt ein Versprechen ab und setze ein Zeichen
Ich (SÜDTIROL NOW) gebe hier und jetzt ein Versprechen ab und setze ein Zeichen Hey Südtirol und außerhalb und an alle die mir und dem Portal SÜDTIROL NOW zuhören und diese enorme Macht verleihen, die in den letzten Wochen dadurch entstanden ist. SÜDTIROL NOW, das neue Medium hat in den letzten Wochen, besonders in den letzten Tagen, bewiesen, dass sich das Portal auf keinen Fall von den größeren regionalen Portalen verstecken muss, ungefähr 100.000 Facebook-Aufrufe der letzten Beiträge sprech
Nichts als die Wahrheit: Ich breche heute und jetzt mein Schweigen.
17 Jahre lang Psychoterror, körperliche Attacken und die große Flucht von zu Hause. Dieser Text war der schwerste, den ich je geschrieben habe. Wenn er euch bewegt hat, teilt ihn gerne mit Menschen, denen er vielleicht Mut machen könnte. Ich wurde sehr streng erzogen. Mein Bruder hat mich täglich schikaniert, ich habe viel geweint. Am Ende bekam ich die Schuld von allen Seiten, hatte von niemandem Rückhalt und wurde am Ende bestraft. Die Bestrafung war beispielsweise, indem ich zum Schlafen i
Als mein Leben im Chaos versank: Die Bilder meiner dunkelsten Zeit
Vor sechs Jahren befand ich mich an einem Ort, an dem ich nicht mehr weiterwusste. Ich hatte die Kontrolle über mein Leben komplett verloren, kämpfte mit schweren Depressionen, Lähmung und Angstzuständen. Heute zeige ich diese Aufnahmen – nicht um zu schockieren, sondern um zu zeigen: Es gibt einen Weg zurück ins Leben. Wenn Depressionen und extremer psychischer Stress die Kontrolle übernehmen, passiert das meist leise. Gegenüber der Außenwelt versucht man irgendwie zu funktionieren, doch hinte