Tragödie in Venetien: 17-Jähriger gesteht Mord an seiner Tante

Tragödie in Venetien: 17-Jähriger gesteht Mord an seiner Tante

Ein schockierendes Verbrechen erschüttert die Gemeinde San Stino di Livenza in der Nähe von Caorle. Ein Jugendlicher hat gestanden, seine 53-jährige Tante erstochen und ihre Leiche in einem Kanal versenkt zu haben. Die Ermittler stehen vor einem grausamen Fall, bei dem es offenbar um Geld ging.

Das Drama spielte sich unweit der beliebten Adriaküste ab. Nachdem Angehörige eine 53-jährige Frau als vermisst gemeldet hatten, geriet ihr 17-jähriger Neffe schnell ins Visier der Ermittler. Bei einer intensiven nächtlichen Befragung brach der Jugendliche, der in wenigen Monaten volljährig wird, schließlich das Schweigen und legte ein umfassendes Geständnis ab.

Das mutmaßliche Motiv: Erbstreitigkeiten

Nach ersten Erkenntnissen der Carabinieri dürften finanzielle Konflikte innerhalb der Familie zu der Eskalation geführt haben. Die Ermittler vermuten hinter der Bluttat langwierige Erbstreitigkeiten. Weil es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Minderjährigen handelt, hat die Jugendstaatsanwaltschaft in Triest das Verfahren übernommen. Vor Ort sichern Gerichtsmediziner und Ermittler weiterhin Spuren.

Grausame Details: Leiche mit Schubkarre abtransportiert

Die Schilderungen des Jugendlichen zeichnen ein erschreckendes Bild der Tatnacht: Nach den tödlichen Messerstichen soll er den Leichnam seiner Tante auf eine Schubkarre geladen, zu einem nahegelegenen Kanal transportiert und dort im Wasser versenkt haben.

Die Suche nach dem Opfer läuft seither auf Hochtouren. Nachdem der Einsatz über Nacht aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden musste, sind seit Tagesanbruch spezialisierte Taucherkräfte der Feuerwehr aus Venedig im Einsatz, um das Gewässer abzusuchen. Bislang fehlt von der 53-Jährigen jedoch jede Spur.

Hinweis: Aufgrund des laufenden Verfahrens und des Alters des Tatverdächtigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Quelle: Rai News Tagesschau

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