Brixen: 29-Jähriger mit Messer am Bahnhof gestoppt
Ein nächtlicher Routineeinsatz der Carabinieri am Bahnhof von Brixen führte zur Anzeige eines 29-jährigen Mannes. Der polizeibekannte Mann führte eine Stichwaffe mit sich und hielt sich illegal im Land auf.
Im Rahmen verstärkter Kontrollen zur öffentlichen Sicherheit haben Beamte der Carabinieri in der Nacht am Brixner Bahnhof einen Mann abgefangen, der durch sein verdächtiges Verhalten aufgefallen war. Bei der anschließenden Personenkontrolle stellten die Ordnungshüter eine gefährliche Waffe sicher.
Waffe im Gepäck und Missachtung der Ausweisung
Bei der Durchsuchung des 29-Jährigen stießen die Beamten auf ein Messer mit einer Gesamtlänge von rund 24 Zentimetern. Da das Mitführen einer solchen Waffe in der Öffentlichkeit ohne triftigen Grund strengstens untersagt ist, wurde das Messer umgehend beschlagnahmt.
Die anschließende Überprüfung der Personalien im Datenbanksystem der Behörden brachte weitere Delikte ans Licht:
- Vorstrafen: Der Mann ist den Strafverfolgungsbehörden bereits wegen anderer Delikte bekannt.
- Illegaler Aufenthalt: Er verfügt über keinen festen Wohnsitz und hält sich ohne gültige Dokumente im Staatsgebiet auf.
- Ignorierte Verfügung: Gegen den Mann lag bereits eine rechtskräftige Ausweisungsverfügung vor, der er jedoch nicht Folge geleistet hatte.
Rechtliche Konsequenzen
Der 29-Jährige wurde bei der Staatsanwaltschaft Bozen auf freiem Fuß angezeigt. Er muss sich nun wegen des illegalen Tragens einer Waffe sowie wegen des Verstoßes gegen das Einwanderungsgesetz und der Missachtung der behördlichen Abschiebeanordnung verantworten. Die Ermittlungen zum Fall sind abgeschlossen.
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