Tagebuch
Ein Südtiroler: Mein Leben: Kurz in Stichpunkten zusammengefasst
– 1 Min. Lesezeit
- 1–6 Jahre: Heftige Streitereien zwischen meinen Eltern, die ich alle mit ansehen musste. Mit 6 Jahren folgte die Trennung. Ich kam das erste Mal zum Psychologen.
- 7–17 Jahre: Ich bin zu meinen Großeltern gezogen und habe dort mein Leben bis zum 17. Lebensjahr verbracht.
- Schulzeit (Grund- & Mittelschule): Ich wurde heftig gemobbt und war ein absoluter Außenseiter. Ich hatte niemanden zum Reden und war ständig alleine.
- Zuhause: Ich wurde sehr streng erzogen. Mein Bruder hat mich täglich schikaniert, ich habe viel geweint. Am Ende bekam oft ich die Schuld und wurde bestraft.
- Mit 17: Ich bin von zu Hause abgehauen.
- Mit ca. 20: Ich landete auf der Straße und verbrachte Zeit im Obdachlosenheim.
- Der Versuch der Stabilität: Später suchte ich mir Arbeit und eine Wohnung. Doch nach etwa 6 Jahren wurde mir alles zu viel – die Vergangenheit holte mich wieder ein. Es folgten psychische Behandlungen und der erste Aufenthalt in einem Therapiezentrum.
- Die Krisenjahre: Insgesamt war ich drei Mal in einem Therapiezentrum und mehrmals in der Psychiatrie. Ich absolvierte zwei Mal ein Berufstrainingszentrum und hatte verschiedene Jobs, die ich jedoch oft aus Verlustangst (wegen befristeter Verträge) wieder verlor.
- Heute: Ich bin aktuell arbeitslos, lebe seit zwei Jahren in einer netten Sozialwohnung und kämpfe mich weiter durch. Aber das Wichtigste: Mir geht es heute sehr viel besser als früher.
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