Landesweiter Verkehrs-Streik: Busse und Züge stehen am Wochenende in Südtirol still
- Patrick Graber
- vor 11 Minuten
- 2 Min. Lesezeit

Wer am kommenden Wochenende mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol unterwegs sein möchte, muss sich auf deutliche Einschränkungen einstellen. Ein landesweiter Streik legt von Sonntagabend bis Montagabend große Teile des Bus- und Bahnverkehrs lahm.
Wann genau wird gestreikt?
Der Streik im Bahnverkehr beginnt am Sonntag, 17. Mai, um 21 Uhr und dauert bis Montag, 18. Mai, um 20:59 Uhr. In diesem Zeitraum ist mit zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen zu rechnen, auch bereits geplante Verbindungen können kurzfristig gestrichen werden.
Am Montag, 18. Mai, beteiligen sich zusätzlich die Busunternehmen SASA und SIMOBIL an einem 24‑stündigen Arbeitskampf. Damit sind an diesem Tag auch viele städtische und regionale Buslinien betroffen, was besonders Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler spüren werden.
Welche Unternehmen und Linien sind betroffen?
Vom Bahnstreik betroffen sind die Verbindungen der Bahngesellschaften Trenitalia, Italo und Trenord, die auch in Südtirol unterwegs sind. Fahrgäste müssen damit rechnen, dass sowohl Regionalzüge als auch einzelne Fernverbindungen ausfallen oder nur stark eingeschränkt fahren.
Im Busbereich legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe SASA und SIMOBIL ihre Arbeit am Montag für 24 Stunden nieder. Dies kann sich auf Stadtbusse in den größeren Orten ebenso auswirken wie auf wichtige Verbindungen im Umland.
Was Fahrgäste jetzt beachten sollten
Reisende sollten ihre Fahrten am Streikwochenende möglichst gut planen, mehr Zeit einrechnen und – wenn möglich – auf alternative Verkehrsmittel ausweichen. Wer auf Bus und Bahn angewiesen ist, sollte seine Verbindung kurz vor der Abfahrt noch einmal überprüfen.
Aktuelle Informationen zu Fahrplanänderungen, Ausfällen und etwaigen garantierten Mindestdiensten stellt südtirolmobil sowohl in der App als auch auf der offiziellen Website unter www.suedtirolmobil.info zur Verfügung. Dort finden Fahrgäste kurzfristige Updates, die besonders bei frühmorgendlichen Verbindungen und späten Zügen entscheidend sein können.
Fazit
Der landesweite Streik stellt Südtirols Fahrgäste vor große Herausforderungen und trifft vor allem jene, die am Sonntagabend oder Montag auf Bahn und Bus angewiesen sind. Wer kann, sollte Fahrten verschieben, Fahrgemeinschaften bilden oder auf andere Verkehrsmittel umsteigen – und in jedem Fall vorab die Informationen von südtirolmobil nutzen, um nicht am Bahnsteig oder an der Haltestelle überrascht zu werden.
Landesweiter Verkehrs-Streik: Busse und Züge stehen am Wochenende in Südtirol still