Nachrichten & Aktuelles

Über eine Milliarde Euro! So viel Geld verspielen die Südtiroler pro Jahr

Über eine Milliarde Euro! So viel Geld verspielen die Südtiroler pro Jahr

Neue Zahlen zeichnen ein extremes Bild: Die Südtiroler Bevölkerung hat im vergangenen Jahr die unfassbare Summe von über 1 Milliarde Euro beim Glücksspiel eingesetzt. Vor allem das Online-Geschäft boomt – mit besorgniserregenden Trends.

Bozen – Es ist eine Zahl, die sprachlos macht: Über 1.000.000.000 Euro flossen im vergangenen Jahr in Südtirol in Lottoscheine, Spielautomaten, Rubbellose und Online-Casinos. Das geht aus den aktuellen Auswertungen der italienischen Zoll- und Monopolbehörde (ADM) hervor.

Umgerechnet bedeutet das: Jeder einzelne Südtiroler – vom Säugling bis zum Rentner – verspielt rein rechnerisch rund 1.000 Euro pro Jahr.

Der Wandel: Das Smartphone wird zum Casino

Während früher vor allem Automaten in Bar-Ecken oder Spielhallen dominierten, verlagert sich das Laster immer stärker ins Netz:

  • Klassisch vor Ort: Rund 539 Millionen Euro wurden in physischen Spielformen wie Videolotterien (VLT), klassischen Automaten oder Sofortlotterien (Rubbellosen) umgesetzt.
  • Online-Boom: Fast gleichauf liegt mittlerweile das virtuelle Glücksspiel. Über 464 Millionen Euro wurden im Internet verspielt – Tendenz stark steigend.

Besonders beliebt im Netz: Sogenannte Online-Geschicklichkeitsspiele und virtuelle Slots, die allein knapp 370 Millionen Euro ausmachten.

Südtirol schlägt Nachbarprovinz deutlich

Im direkten Vergleich mit der Nachbarprovinz Trentino greifen die Menschen in Südtirol beim physischen Glücksspiel deutlich tiefer in die Tasche: Rund 140 Millionen Euro mehr wurden hierzulande in Automaten und Scheine gesteckt.

Suchtberater und Experten schlagen wegen der Entwicklung Alarm. Vor allem der unkomplizierte Zugang über Smartphones führe dazu, dass immer jüngere Menschen in die Schulden- und Suchtfalle geraten.

Geschrieben von

Als nächstes lesen

„Zahl's noch einmal!“: Gefährlicher Booking.com-Betrug verunsichert Urlauber

„Zahl's noch einmal!“: Gefährlicher Booking.com-Betrug verunsichert Urlauber

Kurz vor dem ersehnten Urlaub trifft eine Nachricht der gebuchten Unterkunft ein: Die Zahlungsdaten müssten dringend erneut eingegeben werden, sonst drohe die Stornierung. Doch Vorsicht! Hinter den verblüffend echt wirkenden Nachrichten steckt eine fiese Phishing-Falle. Bozen/Region – Es ist der Albtraum aller Urlauber: Man hat das Hotel längst gebucht, die Vorfreude steigt – und plötzlich meldet sich das Hotel über den Chat der Buchungsplattform oder per WhatsApp. Die Aufforderung: Bitte noch
Von Patrick Graber

Historischer Meilenstein am Brenner: Haupttunnelröhren des BBT durchbrochen

Ein emotionaler Moment für das größte Infrastrukturprojekt der Region: Rund 1.400 Meter unter dem Brennerpass trafen am Dienstag die Mineure aus Italien und Österreich aufeinander. Mit dem Durchschlag der beiden Haupttunnelröhren sind nun sämtliche 230 Tunnelkilometer des Brenner Basistunnels ausgebrochen. BRENNER – Am Vormittag des 28. Juli reichten sich österreichische und italienische Mineure tief unter der Erde an der Staatsgrenze die Hände. Der Durchbruch vereint die Baustellen auf beiden
Historischer Meilenstein am Brenner: Haupttunnelröhren des BBT durchbrochen

Bozen: Nach Einsturz am Gerichtsplatz: Neue Ausweichquartiere für Gericht und Staatsanwaltschaft stehen fest

Nach dem Teil-Einsturz am Bozner Gerichtsplatz steht der Fahrplan für die Wiederaufnahme der Justizgeschäfte: Das Landesgericht zieht in die Südtiroler Straße, die Staatsanwaltschaft in die Rittner Straße. Die Mieten belaufen sich zusammen auf rund 194.000 Euro im Monat. BOZEN – Die Landesverwaltung hat in enger Absprache mit den Justizbehörden zwei Ersatzimmobilien in Bozen ausgewählt, um den Betrieb des Landesgerichts und der Staatsanwaltschaft schnellstmöglich wieder hochzufahren. Das gab Ho
Bozen: Nach Einsturz am Gerichtsplatz: Neue Ausweichquartiere für Gericht und Staatsanwaltschaft stehen fest

Über 5 Millionen Euro eingenommen: Venedigs Eintrittsgebühr sprengt alle Erwartungen

Die Laguna-Stadt Venedig zieht Bilanz nach der ersten Testphase ihres weltweit aufmerksam verfolgten Zugangsgebühren-Systems – und die Zahlen sind beeindruckend. An insgesamt 29 ausgewählten Testtagen spülte die Gebühr für Tagesgäste mehr als fünf Millionen Euro in die Stadtkasse. Damit wurden die ursprünglichen Schätzungen der Verwaltung weit übertroffen. Ursprünglich war die Stadt von Einnahmen in Höhe von rund 700.000 Euro ausgegangen. Was steckt hinter dem System? Um den massiven Tagesto
Über 5 Millionen Euro eingenommen: Venedigs Eintrittsgebühr sprengt alle Erwartungen

Nichts als die Wahrheit: Ich breche heute und jetzt mein Schweigen.

17 Jahre lang Psychoterror, körperliche Attacken und die große Flucht von zu Hause. Dieser Text war der schwerste, den ich je geschrieben habe. Wenn er euch bewegt hat, teilt ihn gerne mit Menschen, denen er vielleicht Mut machen könnte. Ich wurde sehr streng erzogen. Mein Bruder hat mich täglich schikaniert, ich habe viel geweint. Am Ende bekam ich die Schuld von allen Seiten, hatte von niemandem Rückhalt und wurde am Ende bestraft. Die Bestrafung war beispielsweise, indem ich zum Schlafen i
Nichts als die Wahrheit: Ich breche heute und jetzt mein Schweigen.

Als mein Leben im Chaos versank: Die Bilder meiner dunkelsten Zeit

Vor sechs Jahren befand ich mich an einem Ort, an dem ich nicht mehr weiterwusste. Ich hatte die Kontrolle über mein Leben komplett verloren, kämpfte mit schweren Depressionen, Lähmung und Angstzuständen. Heute zeige ich diese Aufnahmen – nicht um zu schockieren, sondern um zu zeigen: Es gibt einen Weg zurück ins Leben. Wenn Depressionen und extremer psychischer Stress die Kontrolle übernehmen, passiert das meist leise. Gegenüber der Außenwelt versucht man irgendwie zu funktionieren, doch hinte
Als mein Leben im Chaos versank: Die Bilder meiner dunkelsten Zeit

Tagebuch #4: Kleine Schritte führen auch zum Ziel

Als mich vor einigen Jahren die Depressionen so richtig heimgesucht haben, ging gar nichts mehr. Drei Wochen lang habe ich mich komplett zurückgezogen. Ich bin nicht mehr aus dem Haus gegangen und hatte schlichtweg keine Kraft mehr. Nach diesen drei Wochen habe ich mir vorgenommen, mit ganz kleinen Schritten anzufangen: * Phase 1: Jeden Tag 15 Minuten draußen im Hof verbringen. * Phase 2: Jeden Tag 5 Minuten zu Fuß zum Müll bringen. * Phase 3: Nach zwei Wochen schaffte ich wieder den Weg in
Tagebuch #4: Kleine Schritte führen auch zum Ziel