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Wichtige E-Mails im Umlauf: Google ändert Speicherregeln für Android-Backups

Wichtige E-Mails im Umlauf: Google ändert Speicherregeln für Android-Backups

Google passt seine Speicherbestimmungen für Android-Sicherungen an und verschickt derzeit Benachrichtigungen an Millionen Nutzer. Was sich beim Speicherplatz ändert, worauf Android-Nutzer jetzt achten müssen und wie man Datenverlust vermeidet.

In diesen Tagen finden viele Android-Nutzer eine E-Mail von Google in ihrem Postfach, die für Verunsicherung sorgt: Der Tech-Riese informiert über eine Anpassung seiner Richtlinien für Geräte-Backups über Google One.

Was auf den ersten Blick wie ein technisches Detail wirkt, kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass alte Smartphone-Sicherungen gelöscht werden oder das kostenlose Speicher-Kontingent schneller voll ist als gedacht.

Was ändert sich bei den Android-Backups?

Bisher wurden System-Sicherungen von Android-Smartphones und -Tablets (wie App-Daten, Anruflisten, SMS und Geräteeinstellungen) relativ großzügig von Google verwaltet. Mit der überarbeiteten Richtlinie schafft Google jedoch strammere Regeln:

  1. Löschung bei Inaktivität: Wird ein Android-Gerät über einen längeren Zeitraum nicht genutzt oder werden keine neuen Backups erstellt, löscht Google die gespeicherten Sicherungsdaten nach einer festgelegten Frist automatisch von den Servern.
  2. Speicherplatz-Anrechnung: Sicherungen werden noch strikter gegen das bestehende Speicherplatz-Kontingent des jeweiligen Google-Kontos (Google One) angerechnet. Ist der Speicher voll, werden neue Backups gestoppt.
  3. Automatisierte Warnhinweise: Bevor alte Daten gelöscht werden, verschickt Google nun rechtzeitige Warn-Mails an die verknüpfte Adresse, damit Nutzer reagieren können.

Warum führt Google die neue Policy ein?

Auf den Servern von Google sammeln sich über die Jahre Petabytes an veralteten Daten an – oft von Smartphones, die Nutzer längst nicht mehr besitzen oder deren Daten gar nicht mehr benötigt werden. Durch die Bereinigung inaktiver Sicherungen will der Konzern seine Serverkapazitäten optimieren und ungenutzten Speicher freigeben.

Was müssen Android-Nutzer jetzt tun?

Keine Panik: Wer sein Haupt-Smartphone täglich nutzt und die automatische Sicherung aktiviert hat, muss in der Regel nichts weiter unternehmen.

In folgenden Fällen solltest du jedoch aktiv werden:

  • Zweit- oder Altgeräte prüfen: Wenn du alte Smartphones in der Schublade liegen hast, deren Daten dir wichtig sind, solltest du sicherstellen, dass die Backups lokal oder auf einem aktiven Konto gesichert sind.
  • Google One Speicherstand kontrollieren: Prüfe in den Einstellungen deines Google-Kontos, ob noch genügend freier Speicherplatz (15 GB im kostenlosen Standard) vorhanden ist. Ist der Speicher voll, werden keine neuen Gerätesicherungen erstellt.
  • Automatische Sicherung aktivieren: Öffne auf deinem Smartphone die EinstellungenGoogleSicherung und überprüfe, ob der Schalter für die automatische Sicherung aktiv ist.
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