Video: Landespresseagentur Südtirol (LPA)
Südtirol stellt die Weichen für die kommenden Jahre: Am 29. Mai 2026 hat die Südtiroler Landesregierung den neuen Nachtragshaushalt genehmigt. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde Euro (exakt 1.028.700.465,94 Euro) handelt es sich um ein umfassendes Maßnahmenpaket, das weit über eine reine Budgetanpassung hinausgeht.
Hinter den Zahlen verbirgt sich eine klare strategische Vision: Die Landesregierung setzt auf eine Balance aus finanzieller Disziplin, gezielten Zukunftsinvestitionen und einer spürbaren Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
„Der Nachtragshaushalt 2026 stellt eine ausgewogene Maßnahme zwischen Haushaltsdisziplin und Entwicklung dar. Mit gezielten Entscheidungen und klaren politischen Prioritäten stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Landeshauptmann und Finanzlandesrat Arno Kompatscher.
Was bedeutet dieser Rekord-Nachtragshaushalt konkret für die Menschen, die Wirtschaft und die Infrastruktur in Südtirol? Wir haben die wichtigsten Säulen der Reform zusammengefasst.
1. Weniger Schulden, mehr Innovation: Finanzen mit Weitblick
Ein zentraler Pfeiler des Nachtragshaushalts ist der Schuldenabbau. Durch die vorzeitige Tilgung bestehender Darlehen reduziert das Land seine Zinslast und schafft so langfristig neue finanzielle Spielräume.
Gleichzeitig wird strategisches Vermögen aufgebaut. Das Land investiert in den Erwerb von strategischen Flächen und Immobilien. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Innovationskraft des Landes: Der NOI Techpark erhält zusätzliche Mittel, um seine Rolle als führendes Zentrum für Forschung, Entwicklung und technologischen Fortschritt in der Region weiter auszubauen.
2. Mobilität und Infrastruktur: Nachhaltig in die Zukunft
Ein erheblicher Teil der neuen Gelder fließt direkt in die Modernisierung des Verkehrs- und Gebäudenetzes. Zu den wichtigsten Projekten gehören:
- Nachhaltige Mobilität: Investitionen in neue, moderne FLIRT-Züge für den Schienenverkehr sowie die Förderung von Seilbahnanlagen.
- Radweginfrastruktur: Der weitere, konsequente Ausbau des Südtiroler Radwegenetzes.
- Großprojekte & Sicherheit: Die Umsetzung der viel diskutierten „Südspange“ in Brixen sowie die dringende Instandhaltung von Brücken im ganzen Land.
- Grüne Sanierung: Über ein innovatives PPP-Projekt (Public-Private-Partnership) namens „Building Renovation“ wird der öffentliche Gebäudebestand energetisch saniert, um CO₂-Emissionen und Umweltbelastungen drastisch zu senken.
Auch der alpine Raum wird nicht vergessen: Durch gezielte Mittel für die Sanierung von Schutzhütten wird ein sanfter, dezentraler und nachhaltiger Tourismus gefördert.
3. Sicherheit und Gesundheit im Fokus
Die Stärkung der öffentlichen Dienste ist ein Kernanliegen der Haushaltsreform. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich auf eine starke Infrastruktur verlassen können:
- Gesundheitswesen: Das Krankenhaus Bozen erhält ein neues, hochmodernes Modul, um die medizinische Betreuung weiter zu optimieren.
- Bevölkerungsschutz: Die Mittel für die Agentur für Bevölkerungsschutz werden aufgestockt. Zudem schreitet die Planung für den neuen Turm der Landesnotrufzentrale sowie das neue Gebäude der Umweltagentur voran.
- Territoriale Resilienz: In Bruneck wird die Planung des neuen Hauses „Michael Pacher“ aktiv vorangetrieben.
4. Familie, Bildung und sozialer Zusammenhalt
Ein Haushalt ist nur dann erfolgreich, wenn er bei den Familien ankommt. Der Nachtragshaushalt 2026 setzt hier spürbare Akzente zur Entlastung im Alltag:
- Finanzielle Entlastung: Das Landeskindergeld wird vollständig ausfinanziert.
- Kinderbetreuung: Die Tarife für Tagesmütter werden angepasst und die Nachmittagsbetreuung für Schulkinder wird konsequent ausgebaut.
- Aufwertung des Bildungswesens: Die Landesregierung erhöht die Mittel für das Schulpersonal sowie für die pädagogischen Fachkräfte in den Kindergärten, um der wertvollen Arbeit im Bildungssektor gerecht zu werden.
Darüber hinaus wird das kulturelle Erbe gestärkt, um die lokalen Identitäten der verschiedenen Sprachgruppen im Land zu wahren und zu fördern.
5. Impulse für Wirtschaft und bezahlbaren Wohnraum
Damit Südtirols Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt, werden die Beiträge für lokale Unternehmen erhöht. Auch strategische Leitbetriebe wie die Therme Meran werden durch Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals gestützt.
Ein weiteres brennendes Thema greift der Haushalt im Bereich Wohnen auf: Das Institut für den sozialen Wohnbau (WOBI) erhält zusätzliche Finanzmittel, um dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ergänzt werden die Freizeit- und Sportinvestitionen unter anderem durch den Bau einer neuen Eislaufhalle in Sterzing.
Fazit: Ein Haushalt für die Enkeltauglichkeit Südtirols
Mit dem Nachtragshaushalt 2026 beweist die Südtiroler Landesregierung Mut zur Prioritätensetzung. Statt das Geld nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen, fließen die Mittel in fundamentale Säulen der Gesellschaft: Schuldenabbau, Klimaschutz, Familie und Gesundheit. Es ist ein Haushalt, der kurzfristige Löcher stopft – wie etwa durch die Absicherung von Vorschüssen bei den Abfertigungen des Personals –, aber gleichzeitig das Fundament für ein krisenfestes, modernes und lebenswertes Südtirol von morgen legt.
Zukunftsweisende Investitionen für Südtirol: Der Nachtragshaushalt 2026 im Fokus
Video: Landespresseagentur Südtirol (LPA)
Südtirol stellt die Weichen für die kommenden Jahre: Am 29. Mai 2026 hat die Südtiroler Landesregierung den neuen Nachtragshaushalt genehmigt. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde Euro (exakt 1.028.700.465,94 Euro) handelt es sich um ein umfassendes Maßnahmenpaket, das weit über eine reine Budgetanpassung hinausgeht.
Hinter den Zahlen verbirgt sich eine klare strategische Vision: Die Landesregierung setzt auf eine Balance aus finanzieller Disziplin, gezielten Zukunftsinvestitionen und einer spürbaren Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
„Der Nachtragshaushalt 2026 stellt eine ausgewogene Maßnahme zwischen Haushaltsdisziplin und Entwicklung dar. Mit gezielten Entscheidungen und klaren politischen Prioritäten stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Landeshauptmann und Finanzlandesrat Arno Kompatscher.
Was bedeutet dieser Rekord-Nachtragshaushalt konkret für die Menschen, die Wirtschaft und die Infrastruktur in Südtirol? Wir haben die wichtigsten Säulen der Reform zusammengefasst.
1. Weniger Schulden, mehr Innovation: Finanzen mit Weitblick
Ein zentraler Pfeiler des Nachtragshaushalts ist der Schuldenabbau. Durch die vorzeitige Tilgung bestehender Darlehen reduziert das Land seine Zinslast und schafft so langfristig neue finanzielle Spielräume.
Gleichzeitig wird strategisches Vermögen aufgebaut. Das Land investiert in den Erwerb von strategischen Flächen und Immobilien. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Innovationskraft des Landes: Der NOI Techpark erhält zusätzliche Mittel, um seine Rolle als führendes Zentrum für Forschung, Entwicklung und technologischen Fortschritt in der Region weiter auszubauen.
2. Mobilität und Infrastruktur: Nachhaltig in die Zukunft
Ein erheblicher Teil der neuen Gelder fließt direkt in die Modernisierung des Verkehrs- und Gebäudenetzes. Zu den wichtigsten Projekten gehören:
- Nachhaltige Mobilität: Investitionen in neue, moderne FLIRT-Züge für den Schienenverkehr sowie die Förderung von Seilbahnanlagen.
- Radweginfrastruktur: Der weitere, konsequente Ausbau des Südtiroler Radwegenetzes.
- Großprojekte & Sicherheit: Die Umsetzung der viel diskutierten „Südspange“ in Brixen sowie die dringende Instandhaltung von Brücken im ganzen Land.
- Grüne Sanierung: Über ein innovatives PPP-Projekt (Public-Private-Partnership) namens „Building Renovation“ wird der öffentliche Gebäudebestand energetisch saniert, um CO₂-Emissionen und Umweltbelastungen drastisch zu senken.
Auch der alpine Raum wird nicht vergessen: Durch gezielte Mittel für die Sanierung von Schutzhütten wird ein sanfter, dezentraler und nachhaltiger Tourismus gefördert.
3. Sicherheit und Gesundheit im Fokus
Die Stärkung der öffentlichen Dienste ist ein Kernanliegen der Haushaltsreform. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich auf eine starke Infrastruktur verlassen können:
- Gesundheitswesen: Das Krankenhaus Bozen erhält ein neues, hochmodernes Modul, um die medizinische Betreuung weiter zu optimieren.
- Bevölkerungsschutz: Die Mittel für die Agentur für Bevölkerungsschutz werden aufgestockt. Zudem schreitet die Planung für den neuen Turm der Landesnotrufzentrale sowie das neue Gebäude der Umweltagentur voran.
- Territoriale Resilienz: In Bruneck wird die Planung des neuen Hauses „Michael Pacher“ aktiv vorangetrieben.
4. Familie, Bildung und sozialer Zusammenhalt
Ein Haushalt ist nur dann erfolgreich, wenn er bei den Familien ankommt. Der Nachtragshaushalt 2026 setzt hier spürbare Akzente zur Entlastung im Alltag:
- Finanzielle Entlastung: Das Landeskindergeld wird vollständig ausfinanziert.
- Kinderbetreuung: Die Tarife für Tagesmütter werden angepasst und die Nachmittagsbetreuung für Schulkinder wird konsequent ausgebaut.
- Aufwertung des Bildungswesens: Die Landesregierung erhöht die Mittel für das Schulpersonal sowie für die pädagogischen Fachkräfte in den Kindergärten, um der wertvollen Arbeit im Bildungssektor gerecht zu werden.
Darüber hinaus wird das kulturelle Erbe gestärkt, um die lokalen Identitäten der verschiedenen Sprachgruppen im Land zu wahren und zu fördern.
5. Impulse für Wirtschaft und bezahlbaren Wohnraum
Damit Südtirols Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt, werden die Beiträge für lokale Unternehmen erhöht. Auch strategische Leitbetriebe wie die Therme Meran werden durch Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals gestützt.
Ein weiteres brennendes Thema greift der Haushalt im Bereich Wohnen auf: Das Institut für den sozialen Wohnbau (WOBI) erhält zusätzliche Finanzmittel, um dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ergänzt werden die Freizeit- und Sportinvestitionen unter anderem durch den Bau einer neuen Eislaufhalle in Sterzing.
Fazit: Ein Haushalt für die Enkeltauglichkeit Südtirols
Mit dem Nachtragshaushalt 2026 beweist die Südtiroler Landesregierung Mut zur Prioritätensetzung. Statt das Geld nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen, fließen die Mittel in fundamentale Säulen der Gesellschaft: Schuldenabbau, Klimaschutz, Familie und Gesundheit. Es ist ein Haushalt, der kurzfristige Löcher stopft – wie etwa durch die Absicherung von Vorschüssen bei den Abfertigungen des Personals –, aber gleichzeitig das Fundament für ein krisenfestes, modernes und lebenswertes Südtirol von morgen legt.
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