Wie Euronews in einem Videobeitrag berichtet, ist der digitale Alltag in Europa zwar eine Selbstverständlichkeit geworden, doch die Kosten für den Breitbandanschluss driften innerhalb der Europäischen Union massiv auseinander. Während man in manchen Ländern tief in die Tasche greifen muss, surfen andere Regionen fast geschenkt. Mittendrin statt nur dabei: Italien und die Region Südtirol, die sich im europäischen Mittelfeld bewegen.
In einer zunehmend vernetzten Welt gehört der heimische Internetzugang inzwischen zur unverzichtbaren Grundausstattung. Wie teuer dieses digitale Ticket ist, hängt in Europa jedoch stark vom Wohnort ab. Eine Analyse des Portals Broadband Genie, bei der weltweit 2.631 Breitbandtarife in 214 Ländern untersucht wurden, zeigt ein deutliches Wohlstands- und Preisgefälle auf.
Der teure Norden und Westen
Spitzenreiter bei den Kosten ist Luxemburg. Wer dort einen Breitbandanschluss nutzt, zahlt im Durchschnitt stolze 49,99 € im Monat – der absolute Höchstwert in der EU. Dicht dahinter folgen die Niederlande mit durchschnittlich 48,73 € und Finnland mit rund 48 € monatlich.
Interessant dabei: Die hohen Preise halten die Menschen nicht vom Surfen ab. Trotz der stolzen Tarife verzeichneten gerade die Niederlande und Luxemburg die höchste Internetnutzung innerhalb der Europäischen Union.
Schnäppchen-Surfen im Osten
Das komplette Gegenteil zeigt sich beim Blick nach Osteuropa, das weltweit die niedrigsten Internetpreise vorweisen kann. Am günstigsten surft man in Rumänien: Hier kostet der Breitbandzugang im Schnitt gerade einmal 6,66 € pro Monat – was dem Land zeitgleich den siebten Platz im weltweiten Ranking der günstigsten Tarife einbringt. Auch Litauen mit durchschnittlich 14,90 € und Bulgarien mit rund 15 € bieten extrem preiswerten Netzzugang.
Diese erschwinglichen Preise zeigen Wirkung beim Netzausbau: Sowohl Bulgarien als auch Rumänien verzeichneten einen massiven Boom bei den Haushaltsanschlüssen, die dort um 34 bzw. 28 Prozent zulegten.
Wo stehen Italien und Südtirol?
Südeuropa – und damit auch Italien – landet im globalen Vergleich in puncto Erschwinglichkeit auf dem soliden vierten Platz. Damit liegt das Land im europäischen Mittelfeld: deutlich günstiger als die Spitzenreiter im Norden, aber meilenweit entfernt von den Tiefpreisen des Ostens.
Für die Verbraucher in Südtirol bedeutet das eine stabile, wenn auch nicht flächendeckend billige Ausgangslage. Während die Tarife der großen Anbieter im nationalen Vergleich oft moderat sind, fließt in Südtirol vielerorts Geld in die Zukunft: Der flächendeckende Glasfaserausbau schreitet voran. Für die Bürger im Lande gilt daher meist: Die Preise sind zwar höher als im osteuropäischen Schnäppchenparadies, dafür investieren das Land und die Gemeinden massiv in eine zukunftssichere, ultraschnelle Infrastruktur, die auch die entlegensten Täler an das digitale Europa anbindet.
Internet-Preise in der EU: Große Kluft zwischen Nord und Ost
Wie Euronews in einem Videobeitrag berichtet, ist der digitale Alltag in Europa zwar eine Selbstverständlichkeit geworden, doch die Kosten für den Breitbandanschluss driften innerhalb der Europäischen Union massiv auseinander. Während man in manchen Ländern tief in die Tasche greifen muss, surfen andere Regionen fast geschenkt. Mittendrin statt nur dabei: Italien und die Region Südtirol, die sich im europäischen Mittelfeld bewegen.
In einer zunehmend vernetzten Welt gehört der heimische Internetzugang inzwischen zur unverzichtbaren Grundausstattung. Wie teuer dieses digitale Ticket ist, hängt in Europa jedoch stark vom Wohnort ab. Eine Analyse des Portals Broadband Genie, bei der weltweit 2.631 Breitbandtarife in 214 Ländern untersucht wurden, zeigt ein deutliches Wohlstands- und Preisgefälle auf.
Der teure Norden und Westen
Spitzenreiter bei den Kosten ist Luxemburg. Wer dort einen Breitbandanschluss nutzt, zahlt im Durchschnitt stolze 49,99 € im Monat – der absolute Höchstwert in der EU. Dicht dahinter folgen die Niederlande mit durchschnittlich 48,73 € und Finnland mit rund 48 € monatlich.
Interessant dabei: Die hohen Preise halten die Menschen nicht vom Surfen ab. Trotz der stolzen Tarife verzeichneten gerade die Niederlande und Luxemburg die höchste Internetnutzung innerhalb der Europäischen Union.
Schnäppchen-Surfen im Osten
Das komplette Gegenteil zeigt sich beim Blick nach Osteuropa, das weltweit die niedrigsten Internetpreise vorweisen kann. Am günstigsten surft man in Rumänien: Hier kostet der Breitbandzugang im Schnitt gerade einmal 6,66 € pro Monat – was dem Land zeitgleich den siebten Platz im weltweiten Ranking der günstigsten Tarife einbringt. Auch Litauen mit durchschnittlich 14,90 € und Bulgarien mit rund 15 € bieten extrem preiswerten Netzzugang.
Diese erschwinglichen Preise zeigen Wirkung beim Netzausbau: Sowohl Bulgarien als auch Rumänien verzeichneten einen massiven Boom bei den Haushaltsanschlüssen, die dort um 34 bzw. 28 Prozent zulegten.
Wo stehen Italien und Südtirol?
Südeuropa – und damit auch Italien – landet im globalen Vergleich in puncto Erschwinglichkeit auf dem soliden vierten Platz. Damit liegt das Land im europäischen Mittelfeld: deutlich günstiger als die Spitzenreiter im Norden, aber meilenweit entfernt von den Tiefpreisen des Ostens.
Für die Verbraucher in Südtirol bedeutet das eine stabile, wenn auch nicht flächendeckend billige Ausgangslage. Während die Tarife der großen Anbieter im nationalen Vergleich oft moderat sind, fließt in Südtirol vielerorts Geld in die Zukunft: Der flächendeckende Glasfaserausbau schreitet voran. Für die Bürger im Lande gilt daher meist: Die Preise sind zwar höher als im osteuropäischen Schnäppchenparadies, dafür investieren das Land und die Gemeinden massiv in eine zukunftssichere, ultraschnelle Infrastruktur, die auch die entlegensten Täler an das digitale Europa anbindet.
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